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No Pain – No Gain

Taja, 6:30 Uhr mit der Sonne aufstehen. Aber eigentlich bin ich schon ewig wach und warte drauf, das es los geht 🙂

Thorsten Kaiser fährt nach ein paar Erklärungen vor und wir folgen der Linie, mal ehen wie weit wir kommen und wie wir uns anstellen. Ich sehe ihn dann noch Abtauchen und nehme auf einem Kamm das Gas weg und leg mich auf die Seite. Christoph nimmt hinter mir genau meine Linie und kommt mit viel zu viel Schwung an und spring auf mich drauf. Klasse, das nach ganzen 10 Minuten hier. Scheint nicht mein Ding zu sein, das letzte mal als ich hier war, hat mich ein Spanier übern haufen gefahren. Dabei müsste hier eigentlich genug Platz für alle sein.

Alles wird erst mal notbedürftig gerichtet. So richtig glauben kann das hier gerade noch keiner…

Hmm, außer einen fehlenden Blinker und paar Schrammen kann ich erst mal nix schwerwiegendes an der KTM entdecken, Christoph hat da mehr zu richten. Da bin ich doch froh, doch noch auf die Harschalenkombi umgestiegen zu sein. Ich setz mich erst mal hin und erhole mich von dem Schock, ich sehe ihn noch auf mich springen und denken-das glaubst du doch jetzt nicht. Da denkt man noch scheiße hingefallen…ist ja noch gut ausgegangen und dann kommt ein immer lauter werdendes Geräusch auf einen zu…narf.
Ich kann noch nicht so richtig feststellen ob mir was fehlt oder nicht, drücken tut es gerade an mehrerern stellen.
Naja ist nun so, irgendwann gehts dann auch weiter. Thorsten gibt weiterhin viele Tipps, z.B. nicht auf einer Sprur fahren und wie man sein Bike am besten bergen kann.

bzzzzzz

Hier haben wir jedenfalls einen „schön“ anfahrbaren Kamm gefunden und üben jetzt genau auf der Spitze gerade anzuhalten. Ich verrecke erst mal oft davor und muss mühselig das Bike im Sand schieben – eigentlich gibts nur eine Richtung. Berg ab.

Na das ist wohl gefühlssache, die wir in 2 Tagen drinne haben sollten und dann doch recht genau landen sollten. Beim Chef schaut das ganz gut aus.

Ja, schon schwer so ne KTM 690

Yay, geschafft. Punktlandung. Ist echt Affensteil Oo hoch gehts ja noch, da verrecht man einfach. Aber die Abfahrt ist Abenteuerlich! Das ist vielleicht eine mittlere Düne, 70m. Bis 250m gehts hier am Stück hinauf.

Naja, das es müber das Vorderrad so schiebt, daran muss ich mich wohl auch noch gewöhnen. Sollte Übungssache sein. Ups, da lieg ich schon wieder

Und noch mal, Thorsten kommt immer gleich an und hilft und erklärt und ich bin außer athem. Nach dem crash fehlt mir gerade ein wenig die Ambition da auf mehr Risiko zu gehen. Da brauch ich wohl erst mal ne längere Pause.

Christoph liegt ein wenig öfters als ich. Er verlagert das Gewicht noch nicht so gut. Aber für seine WR250 schlägt er sich erstaunlich gut. Ich werd denke mal heute Nachmittag die restlichen 20PS bei mir freischalten.

So langsam klappt´s bissel besser. Was für nen Bild 🙂 Aber wie man sieht noch deutlich zu wenig Gas

Abstand halten, sonst gibts noch mehr Sand ins…äh überall hin.

Da hat wohl jemand zu lange nach hinten geschaut.

Also, schon schön hier die Landschaft. Windstill und absolut lautlos.

Ups, weicher Sand im Schatten. Doing.

Nach 1:30h sind wir wieder im Hotel, total fertig. Das Garmin zeig gerade mal 21Minuten Fahrzeit bei mir an. OhWeh, das kann ja noch was werden.
Jetzt gibts erst mal nen Recovery Drink, ne Schmerztablette, eine Dusche und dann Frühstück. Wenn man mal von dem kleinem Vorfall absieht; war es klasse. Bin zwar öfters und härter eingeschlagen als ich gedacht hätte und die KTM leidet schon ordentlich im Sand aber gaudi gibts schon 😀
Heute abend steht die 2. Runde an, dann mit den anderen Teilnehmern die auch teilweise noch grün hinter den Ohren sind. Ich bin gespannt, und hab viel Respekt vor dem ganzen Sand der einen so zusetzt.

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