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Teefahrt

Heute morgen fahren wird erst mal alle zusammen einen Tee trinkwn, heißt es.
Nach ein klein wenig aufwärmen gehts auch schon los.

Treffen auf der Hausdüne

Und alle der Chefin hinter her, klappt eigentlich ganz gut bei allen. Die linie ist aber auch perfekt ausgewählt.

Dann landen wir in einer kleinen Oase, wo es doch tatzächlich Tee gibt und wo man sich etwas erholen kann.

..oder auch was Kaufen

Danach kommt die Überraschung, genau auf der großen Düne dürfen wir uns austesten, wie weit wir das ausgeruht hoch kommen. Ich schaffs paar mal nicht und weis nicht woran es liegt. Ich halte mich an alles was ich so gelernt habe. Vollgas, lauter Motor, Drehzahlen bis zum Anschlag, ein bedenkliches Tempo am Fuße der Düne und trotzdem verrecke ich und muss immer wieder abdrehen, gerade mal knapp über die Hälfte schaffe ich.

Nunja nach einiger Schinderrei und fragwürdigen Manövern bin ich nun mit oben auf der Düne angekommen. Waren vielleicht so 150m Anstieg. Was für ein Ausblick hier.

Die es geschafft haben sitzen hier glücklich und schauen den anderen zu.

Da wo es hoch geht, muss es auch wieder runder gehen. Hmm, hoch zu kann man schön abdrehen, oder sein Bike seitlich versenken. Beides recht ohne Aufwand. Aber runter zu ist schon bissel ein Akt in der nun Spurrillen verseuchten Düne. 2. Gang und Achterbahn.

Bin echt froh als ich unten angekommen bin. Glücklicherweise stürzt hier auch niemand. Hmm, kaum zu glauben wie sehr die ganze Fuhre schlingert und es immer weiter geht.

Nach einem weiten Abschnitt, wieder mal sammeln und durchzählen.

Da kommt auch Christoph. Er hat es vorhin leider nicht die Düne hoch geschafft, dafür hat die kleine WR250 dann doch zu wenig bums. Ich wunder mich aber trotzdem wie weit er damit kommt. Außer die ganz großen Dünen kann er eigentlich alles fahren. Das sind so 80% hier; denke damit kann man leben. Er kann ja die groben Abschnitte auch schlau umfahren. Na jedenfalls ist er immer gut außer Athem 🙂

Viele treffen den Dünenkamm nicht und brauchen dann viel Energie um das Bike doch noch drüber zu bekommen. Bei mir klappts ganz gut. Aber mit der 690er kann man auch sehr gut noch mal nach setzen. Aber ich kann auch schon ganz gut abschätzen wie weit man ca. noch ausrollt. Bei Gas weg ca. 50-70cm. Dann steht alles. Wenn man das zu schnell macht, versenkt man das Vorderrad. Von Bremse betätigen brauchen wir hier eigentlich nicht reden.

Thorsten erklärt noch mal die gnadenlose Situation, da er vielen helfen muss weiter zu kommen und dadurch auch schon etwas Schweiß auf der Stirn hat. Wir helfen uns zwar oft gegenseitig aber er ist meistens als erstes da und befreit die Bikes. – Warm ist es ja auch 🙂 Viele sind auch schon sehr erschöpft.
Jedenfalls lautet der Ton: Das hier alles sehr entschlossen passieren muss, wenn man an etwas zweifelt scheitert man sofort.
Es ist nicht so: ich fahre mal an, lass die Kupplung schleifen und dann geht es schon.
Erstens schliert man da und zweitens überlebt die Kupplung dann den Tag nicht. Das ist hier ein Schalter. On/Off.
Entschlossenes Handeln ist die Devise. Ich fahr jetzt hier los, egal was kommt; 2.Gang, Vollgas, Lenker nach vor drücken und Kupplung schnappen lassen auf gehts. Von stehen auf stabile Sandgeschwindigkeit. Alles andere wird nix oder zerstört das Motorrad. Das muss hier leiden, das glaubst du nicht. Das kann man sich nicht mal ausmalen.

Jedenfalls sind wir dann irgendwann wieder aus den Dünen raus und steuern die Nächste Tankstelle an.

Da gibts ein Kaffee, Benzin und es wird ein wenig gequatscht. Danach ab in Hotel.
4L hat die KTM genommen auf ca. 30km.

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